KreisElternRat Zwickau

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FAQ Selbsttests an Schule


Notbetreuung erweitert – keine Berufsgruppenzugehörigkeit mehr notwendig 

20.05.2021 (aktuell)

Ab 25. Mai 2021 haben alle Eltern, die arbeiten gehen und ihr Kind nicht anderweitig betreuen lassen können, Anspruch auf eine Notbetreuung. Eine spezielle Berufsgruppenzugehörigkeit ist nicht mehr erforderlich. Deshalb ist auch die Arbeitsbescheinigung als Nachweis in der Kita oder Schule nicht mehr notwendig. Ausreichend ist nunmehr eine selbst verfasste schriftliche Erklärung gegenüber der Schule und/oder Kita, dass eine Betreuung des Kindes berufsbedingt nicht möglich ist. Bereits vorliegende Nachweise behalten ihre Gültigkeit.

Notbetreuung in Grundschulen und Kindertageseinrichtungen finden in den Landkreisen statt, wo der Inzidenzwert an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen noch nicht unter 165 lag (aktuell betrifft das den Erzgebirgskreis und Mittelsachsen) sowie in den Grundschulen, wo Wechselbetrieb (Inzidenz zwischen 100 und 165) stattfindet.



Schwimmunterricht kann wieder starten

Ab sofort können Grund- und Förderschulen wieder Schwimmunterricht anbieten. Mit der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung wurden die Voraussetzungen dafür geschaffen, in dem Schwimmhallen für den Schwimmunterricht geöffnet werden dürfen. Derzeit muss dafür aber noch der Inzidenzwert im jeweiligen Landkreis oder der kreisfreien Stadt unter 165 liegen.

Ziel ist es, dass die Schüler in den verbleibenden neun Unterrichtswochen rund 20-25 Schwimmunterrichtsstunden erhalten. In diesem Zeitraum sollten möglichst die Anforderungen der Basisstufe erreicht werden. Hierzu gehören, ein beliebiger Sprung ins tiefe Wasser, das Zurücklegen von 100 Meter in einer beliebigen Schwimmart, wobei keine Zeitbegrenzung besteht und der Wechsel der Schwimmart erlaubt ist sowie die Fähigkeit das Wasser ohne Hilfsmittel selbständig zu verlassen.

Soweit auf Grund regionaler Gegebenheiten dieses Ziel nicht überall erreicht werden kann, ist eine Fortführung des Schwimmunterrichtes unter Berücksichtigung dieser regionalen Voraussetzungen im Schuljahr 2021/2022 geplant.

Die Abstimmungen zur praktischen Umsetzung des Schwimmunterrichts erfolgt individuell und lokal vor Ort durch die Schulen gemeinsam mit den Schulschwimmzentren. Je nach den örtlichen Verhältnissen kann der Schwimmunterricht mit Einzel- oder Doppelstunden geplant werden oder als Blockunterricht. Zusammenhängende Wochen intensiven Schwimmunterrichts können insbesondere auch in den letzten Schulwochen vor den Sommerferien eine Option sein.

Darüber hinaus gibt es Planungen, in den Ferien Schwimmkurse für Schülerinnen und Schüler anzubieten. Dafür stehen 600.000 Euro bereit.

Für rund 2.000 Zweitklässler der Grund- und Förderschulen fand aufgrund der Corona-Pandemie im Schuljahr 2019/2020 kein oder nur teilweise Schwimmunterricht statt. Im aktuellen Schuljahr konnten rund 38.000 Schülerinnen und Schüler bisher nur für einen kurzen Zeitraum im Herbst 2020 Schwimmunterricht wahrnehmen, denn seit dem 2. November 2020 sind die Hallenbäder in Sachsen geschlossen. Die im Schuljahr 2019/2020 bereits geplanten Ersatz-Schwimmkurse mussten ebenfalls ausfallen.

Der Lernbereich Schwimmen ist regulär mit 35 Unterrichtsstunden im sächsischen Lehrplan Sport für die Grund- und Förderschule verankert und wird in der Regel ganzjährig in Klassenstufe 2 unterrichtet.



Weitere Informationen zum Schulbesuch in Zeiten des Lockdowns gibt es im Blog des Ministeriums (www.bildung.sachsen.de/blog).

Selbsttests für Schüler und Lehrer - Videos erklären Anwendung von Selbsttests

Ab Mittwoch (17. März) werden an allen weiterführenden Schulen Selbsttests zur Verfügung stehen. »Damit wird eine wöchentliche Testung der Schülerinnen und Schüler ab Klasse fünf verpflichtend. Die Tests können die anderen Hygieneregeln und Vorsichtsmaßnahmen nicht ersetzen, sondern sollen die bisherigen Schutzmaßnahmen flankieren«, machte Kultusminister Christian Piwarz deutlich. Lehrerinnen und Lehrer müssen sich zweimal in der Woche testen.

Wenn Schülerinnen und Schüler oder Erziehungsberechtigte weder der Testung an der Schule zustimmen, noch eine ärztliche Bescheinigung über das Nichtbestehen einer Infektion oder ein anderweitiges aktuelles negatives Testergebnis vorlegen, dann ist eine Teilnahme am Präsenzunterricht nicht möglich. Die Kinder oder Jugendlichen müssen die Lernzeit zuhause verbringen und werden mit Lernaufgaben versorgt.

Wie die Selbsttests richtig angewendet werden, darüber informieren zwei Anleitungsvideos. Die Videos gibt es sowohl auf der Corona-Website der Staatsregierung (https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html) als auch bei YouTube.
Für Schülerinnen und Schüler: https://www.youtube.com/watch?v=8P-izXYIvBQ
Für Lehrerinnen und Lehrer: https://www.youtube.com/watch?v=RwYzDr6ebjA



Kultusministerium schafft Erleichterungen für Schüler

Um pandemiebedingte Nachteile für Schülerinnen und Schüler auszugleichen und gleichzeitig Erleichterung zu schaffen, hat das Kultusministerium ein umfangreiches Maßnahmenbündel geschnürt. Das Maßnahmenbündel umfasst neue Vorgaben für den Unterricht, die Prüfungen und Bewertung von Schülerleistungen. So bekommen die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen deutlich mehr Zeit für die Prüfungsvorbereitungen. Sie sollen in diesem Jahr vorrangig in den Prüfungsfächern unterrichtet werden. In anderen Fächern können dafür Abstriche gemacht werden. Auch in den Abschlussprüfungen steht den Prüflingen mehr Zeit zur Verfügung. Außerdem gibt es Wahlmöglichkeiten bei den Abiturprüfungsterminen. Die Option, die Bewertungsmaßstäbe für die Abiturprüfungen pandemiebedingt anzupassen, wird mit der Kultusministerkonferenz abgestimmt. Analog dazu wird die Anpassung des Bewertungsmaßstabs für die Prüfungen zum Erwerb des Haupt- und Realschulabschlusses ebenso geprüft.

Wesentliche Maßnahmen im Überblick – eine Auswahl

Grund- und Förderschulen
Bei der Benotung sollten die Lehrkräfte ihre Ermessungsspielräume wohlwollend auslegen und im Zweifel zu Gunsten der Schüler anwenden. Die Kompetenztests in den Klassenstufe 3 entfallen.
Grundschüler erhalten die Halbjahresinformation am 10. Februar 2021. Förderschüler bekommen die Halbjahresinformation im Zeitraum vom 10. bis 15. Februar 2021 – in der Regel am 10. Februar 2021. Die Bildungsempfehlung in Klassenstufe 4 wird am 10. Februar 2021 erteilt.

Oberschulen, Abendoberschulen und Förderschulen (lernzielgleicher Unterricht)

Abwahl von Fächern
Realschüler der Klassenstufe 10 können sich sehr frühzeitig bis spätestens zum 26. Februar für ein naturwissenschaftliches Prüfungsfach entscheiden. Die Teilnahme am Unterricht in den nicht gewählten naturwissenschaftlichen Fächern ist dann nicht mehr verbindlich. Auch können die Realschüler bis zu zwei weitere Fächer abwählen, in denen keine mündliche Prüfung stattfinden soll. Der Unterricht auch in diesen Fächern ist dann nicht mehr verbindlich. Schüler, die den Hauptschul- oder qualifizierenden Hauptschulabschluss erwerben, können ebenso bis zu drei Fächer, in denen keine mündliche Prüfung stattfinden soll, abwählen.

Unterricht, weniger Themen in Prüfungen, Nachteilsausgleich in der Bewertung
Ab 3. Mai konzentriert sich der Unterricht ausschließlich auf die schriftlichen und die gewählten mündlichen Prüfungsfächer. Für die Abschlussprüfungen stehen zwei Prüfungstermine zur Verfügung. Der Ersttermin ist der reguläre Termin. Eine Nichtteilnahme am Ersttermin ist nur aus wichtigem Grund möglich.

In Vorbereitung auf die Abschlussprüfung 2021 wurden den Schulen bereits zu Schuljahresbeginn Themen benannt, die nicht Schwerpunkt der zentralen schriftlichen Prüfungen sein werden.

Außerdem wird für alle schriftlichen Prüfungen eine Arbeitszeitverlängerung von jeweils 15 Minuten gewährt.

Wiederholer
Schülerinnen und Schülern, die die Abschlussklasse dennoch freiwillig wiederholen wollen, soll dies gewährt werden. Die Wiederholung gilt in diesem Falle nicht als Wiederholung wegen Nichtversetzung und wird der Verweildauer an der Schule nicht angerechnet.

Allgemeinbildendes Gymnasium und berufliches Gymnasium

Weniger Themen in der Abiturprüfung
Den Schulen wurden bereits zu Schuljahresbeginn Themen benannt, die kein Schwerpunkt der zentralen schriftlichen Prüfungen sein werden.

Wahlmöglichkeit bei Prüfungsterminen
Die Teilnahme am Ersttermin ist freiwillig. Wer sich zum Ersttermin noch nicht in der Lage sieht, die Prüfung abzulegen, kann auf den Zweittermin ausweichen. Eine Teilnahme am Zweittermin ist dann jedoch Pflicht.

Korrekturen
Die Zweit- und auch Drittkorrekturen der Abiturprüfungen erfolgen an der jeweiligen Schule. Das soll eine faire Benotung sichern, wenn in Einzelfällen Prüfungsinhalte aufgrund des bisherigen Infektionsgeschehens an der Schule nicht ausreichend behandelt werden konnten.

Mehr Arbeitszeit für Prüflinge
Die Arbeitszeit wird in allen schriftlichen Abitur- und Ergänzungsprüfungen um eine pandemiebedingte Zusatzzeit von 30 Minuten erhöht.


Schreiben von Herrn Staatsminister Piwarz an die Abiturientinnen und Abiturienten, an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Oberschulen und Förderschulen sowie berufsbildenden Schulen:

Schreiben an die Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen der Oberschulen und Förderschulen 

Schreiben an die Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schulen

Schreiben an die Abiturientinnen und Abiturienten






Die aktuellen Corona-Zahlen an Schulen sind wöchentlich abrufbar unter: https://www.coronavirus.sachsen.de/eltern-lehrkraefte-erzieher-schueler-4144.html


Corona-Hotline des Landkreises Zwickau > Telefon: 0375 4402-21111 > Montag bis Donnerstag 8 Uhr bis 16 Uhr, Freitag 8 Uhr bis 14 Uhr 


Link Tipp > Junge Sachsen fit für´s Leben - das Lernportal für Sachsen 

Förderrichtlinie zur Umsetzung des DigitalPakt Schule in Dresden vorgestellt

Als erstes Flächenland hat Sachsen eine Förderrichtlinie zur Umsetzung des DigitalPakts Schule vorgelegt. Damit können Schulträger ab Juni Fördermittel beantragen. Insgesamt stehen den Schulen 250 Millionen Euro bis 2024 für die digitale Ausstattung zur Verfügung. Davon kommen 225 Millionen Euro vom Bund und 25 Millionen Euro je zur Hälfte von Land und Schulträgern.
 
In den Genuss der Fördermittel können sowohl öffentliche als auch freie Schulträger kommen. Mit den Trägern ist ein sehr vereinfachtes Förderverfahren vereinbart worden. Danach bekommt jeder Schulträger bemessen an der Anzahl der Klassen, Art und Zügigkeit der Schulen ein festes Budget, das bis zum 30. Juni 2020 mit einem Antrag für seine Schulen untersetzt werden muss.
 
Gefördert werden vorrangig die digitale Infrastruktur in Schulen, wie Verkabelung, Schulserver oder WLAN-Netzwerke. Aber auch die Anschaffung von interaktiven Tafeln, Displays oder von Laptops, Notebooks und Tablets wird unterstützt. Die Schulen müssen ein Medienbildungskonzept und für die Lehrkräfte einen Fortbildungsplan erarbeiten. Um die Schulen bei der Entwicklung eines Medienbildungskonzeptes zu unterstützen, hat das Landesamt für Schule und Bildung Empfehlungen erarbeitet (https://www.schule.sachsen.de/23590.htm). In einem zweiten Schritt müssen Schulträger gemeinsam mit der Schule ihren Medienentwicklungsplan für die technische Ausstattung entwickeln. Auch dafür hat das Kultusministerium gemeinsam mit dem Sächsischen Landkreistag und dem Sächsischen Städte- und Gemeindetag eine Orientierungshilfe erarbeitet (https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/33100).
 
 
Digital dabei!?– Wie der digitale Wandel des sozialen Sektors gelingen kann
 
Report ,,Digitalisierung braucht Zivilgesellschaft"
Damit der digitale Wandel in Zukunft nicht allein von wirtschaftlichen Interessen geleitet ist, braucht es eine Debatte darüber, wie die digitale Gesellschaft von morgen aussehen soll. Schließlich bietet der Innovationsdruck für den sozialen Sektor erhebliche Chancen. Denn Digitalisierung kann auch heißen: mehr Teilhabe, effektivere Arbeitsabläufe und innovativere Geschäftsmodelle. Der Report entstand in Zusammenarbeit von der Robert Bosch Stiftung, der Bertelsmann Stiftung, der Stiftung Neue Verantwortung und PHINEO. mehr > > >
 
 

Wissenswertes zum DigitalPakt Schule

Das Bundesbildungsministerium beantwortet häufig gestellte Fragen rund um die digitale Ausstattung der Schulen.

Was soll erreicht werden? Wie viel Geld steht bereit? Wann und wie können Fördermittel beantragt werden? . . .

 
 

Sachsens Kultusministerium hat seine neu gestaltete Website zum Thema schulische Inklusion veröffentlicht. Unter www.inklusion.bildung.sachsen.de hat sich sowohl inhaltlich als auch visuell einiges verändert. Der Webauftritt gibt einen Überblick über Grundlagen der Inklusion, stellt die einzelnen Förderschwerpunkte vor und informiert fortlaufend über Neuigkeiten und Veranstaltungen zum Thema schulische Inklusion in Sachsen. Zudem werden Praxisbeispiele aufbereitet, die gelungene und gelebte Inklusion an sächsischen Schulen veranschaulichen.

 

 


 
   
 
 
 
 

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