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Kreiselternrat Zwickau                                                                                                                                                                                                                    PM Wir für Demokratie

 

 


Elternabend - „komm auf Tour“ – meine Stärken, meine Zukunft

Auch der Elternabend, mit über 120 Elternvertreter war ein riesen Erfolg für alle Kooperationspartner von „komm auf Tour“.

Die Eltern erhielten einen Einblick vom Projekt und wurden motiviert und sensibilisiert, ihren Kindern positive Rückmeldungen zu Alltagsstärken zu geben.

Zusätzlich standen Unternehmen und Kooperationspartner für die Fragen der Sorgeberechtigten zur Verfügung. An den verschiedenen Ständen hatten die Besucher Ansprechpartner für alle ihre Fragen und Informationsmaterial gab es ausreichend.

Das Fazit der Eltern: Dieses Projekt sollte fester Bestandteil der Schulkinder in Klasse 7 und 8 werden. Außerdem wäre es lohnenswert, diese Aktion nicht nur einmal im Schuljahr sondern zweimal anzubieten. Mehrere Schulklassen und Jugendliche würden dann im Landkreis davon profitieren.

Doreen Urban-Kern - Vorsitzende des KER Z

Pressemitteilung – „Komm auf Tour“

"Komm auf Tour – meine Stärken – meine Zukunft" konnte wiederholt vom 04.09.18-13.09.18 im Landkreis Zwickau, in der Muldentalhalle, in Wilkau-Haßlau stattfinden.

Unter der Schirmherrschaft des SMK, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Projektträger SINUS (Köln), dem Zentralen Arbeitskreis Schule - Wirtschaft Landkreis Zwickau T. Böttger und S. Schuster-Häckel, des Landkreis Zwickau – Landratsamt und der Bundesagentur für Arbeit ( Zwickau) konnte das Projekt erlebnis- und handlungsorientierte Impulse für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 der verschiedenen Schularten Stärkenorientiert stattfinden.

Kurz zu den Projektzielen: Der Erlebnisparcours lädt die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Stationen ein, spielerisch ihre Stärken zu entdecken, sich mit ihnen zu identifizieren und Interessen über Selbst- und Fremdbilder zu entwickeln. Frei nach dem Motto "Du kannst mehr, als Du bislang weißt. Probiere aus, was Dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum".

Von diesem handlungsorientierten Angebot konnten sich am 12.09.18 auch die Eltern überzeugen. Denn die Sorgeberechtigten sind die ersten Ansprechpartner der Kinder in der Berufs- und Studienorientierung. Und daher war es dem Vorstand des Kreiselternrates Zwickau ein Bedürfnis die Eltern zum externen Elternabend zu informieren, sie einzubinden und daran teilhaben zulassen was ihre Kinder hier im Projekt erfahren und erleben tagsüber.

Es war für alle Eltern ein gelungener Abend mit guten Erlebnissen und erfolgreichen Gesprächen.

Danke, an alle am Projekt beteiligten Akteure, Kooperationspartner und Netzwerkpartner.

Herzliche Grüße

Doreen Urban-Kern

Vorsitzende des KER Z

Mitglied des Arbeitskreis Schule-Wirtschaft


 

Bundeselternrat- Tagung vom 15.06.-17.06.2018

Tagungsthema: Der Raum als dritter Pädagoge

Diesem Thema widmeten sich die Elternvertreter aus 16 Bundesländern.

Denn Schüler des 21. Jahrhunderts brauchen Schulen des 21. Jahrhunderts.

Doch leider ist die Realität anders. Der Zustand vieler Schulen gleicht einer Ruine! In solche Schulen schicken wir unsere Kinder!

Das wirkt sich nachteilig auf die Entwicklung und Bildung unserer Kinder aus. Steigende Schülerzahlen, Ganztagsunterricht und Inklusion sind weitere Herausforderungen. Wir stellen fest, dass unsere Schulen nicht der modernen, demokratischen Informationsgesellschaft gerecht werden.

Der Bundeselternrat fordert:

Die Architektur muss den Lehrmethoden des 21. Jh. gerecht werden, eine anregende Lernumgebung und einen differenzierten Unterricht ermöglichen.

Ein demokratisches Land benötigt eine demokratische Schule.

Eine gute Schule ist nie fertig, sie ist immer auf dem Weg“ (Dr. Otto Seydel)

Quelle: Auszug aus der Resolution des BER vom 15.06.-17.06.18 in Potsdam

Mit freundlichen Grüßen

die Delegierten des BER aus dem Freistaat Sachsen

Mit dabei die Vorsitzende des KER Zwickau, Doreen Urban-Kern (vorne 4. von rechts)
 
Mut zur Veränderung und zur Verantwortung - Schlechter Unterricht fördert Lern- und Schulfrust bei allen Beteiligten!
 
Die Schule von heute steht vor der Herausforderung, angemessen mit der Entwicklung einer stärker werdenden Heterogenität in der Schülerschaft umzugehen.
 
Der Lehrkräftemangel strapaziert diese Situation dramatisch. Im Ergebnis führt das dazu, dass verstärkt QuereinsteigerInnen mit unterschiedlicher Qualifikation unterrichten und im Kollegium integriert werden müssen. Deshalb ist die Qualifizierung künftiger Schulleitungen vor Amtsantritt - im Sinne guter Personalentwicklung, Schulmanagement und curricularer Arbeit - und nach wie vor gut aus- und fortgebildete Lehrkräfte die Bedingung für eine hohe Unterrichtsqualität an den Schulen.
 
Auch wenn wir die verstärkte Nutzung von neuen Lehr- und Lernmethoden gestützt durch neue Medien fordern, um damit die Möglichkeiten bei der individuellen Wissensvermittlung zu verbessern, bleibt die SchülerInnen-LehrerInnen-Beziehung entscheidend für den Lernerfolg in der digitalisierten Welt.
 
Und: Jede Schule muss den Anforderungen der Digitalisierung in der Bildung gerecht werden.
 
Lehren und Lernen muss transparent gestaltet sein, damit SchülerInnen selbstbestimmt und eigenverantwortlich ihren Lernprozess steuern können. Nur so können SchülerInnen Verantwortung für ihr Lernen übernehmen. Daher ist eine strukturierte und verbindliche Unterrichtsgestaltung ein weiterer Faktor für die Qualität.
 
Bildungsstudien zeigen: Die Qualität des Unterrichts ist vielerorts stark verbesserungswürdig. Wichtig sind etablierte, ständige Prozesse für die Qualitätsverbesserung. Unabdingbar ist, die Schülerinnen und Schüler an der Unterrichtsentwicklung zu beteiligen.
 
Darüber hinaus bedarf die Unterrichts-Qualitätssicherung einer regelmäßigen Evaluation und einer funktionierenden Teamkultur.
 
Um die Qualität des Unterrichtes zu erkennen und zu verbessern ist also Folgendes notwendig:
 
- Austausch zwischen den Lehrkräften
 
- Teambildung
 
- Regelmäßiges, (ritualisiertes) Feedback durch Schülerinnen zum Unterricht
 
- Selbstreflexion
 
- Regelmäßige (Fremd-)Hospitation, Evaluation und Schulinspektion.
 
Vielfältige Möglichkeiten und Tools zur Verbesserung der Unterrichtsqualität stehen bereits zur Verfügung. So ist eine funktionierende und gelebte Teamkultur mit multiprofessionellem Kollegium einschließlich Schul- und Jugendsozialarbeit für alle Schulformen entscheidend. Gerade auch im Hinblick auf eine immer vielfältigere Schülerschaft. Und: Eine gelebte Feedbackkultur muss nachhaltig Wertschätzung erfahren.
 
Das Schulsystem und die Unterrichtsinhalte müssen sich dem gesellschaftlichen Wandel anpassen, sodass sie den aktuellen und zukünftigen Bedürfnissen entsprechen. In einer sich wandelnden Welt wandeln sich auch die Lerninhalte. Neben Faktenwissen ist Orientierungswissen von Bedeutung - ebenso das fachübergreifende und vernetzte Lernen. Dabei müssen neben den fachlichen Qualifikationen Sozialkompetenz und Verantwortungsbewusstsein gestärkt werden.
 
Starke Schüler brauchen starke Schulen.
 
Diese Resolution wurde am 06.05.2018 in Potsdam im Rahmen der Frühjahrsplenartagung 2018 vom Plenum des Bundeselternrats mehrheitlich verabschiedet.
 
Ihr Ansprechpartner ist: Stephan Wassmuth, Vorsitzender des Bundeselternrats
 
Pressemitteilung – Gespräch mit Herrn Kettner (SBAZ)

Ein zentrales Anliegen der Vorsitzenden des KER Zwickau, Doreen Urban-Kern, ist es, Eltern stets zu informieren und auf aktuelle Fragen und Missstände zu reagieren. Dies geschieht auch, um Unsicherheiten abzubauen und Eltern in ihren Rechten und Aufgaben zu bestärken. Am 13.12.2017 fand das Jahresabschlussgespräch zwischen dem Kreiselternrat Zwickau und der Regionalstelle Zwickau statt. Der Lehrermangel im Landkreis ist immer noch zu hoch!“ Das ist die Feststellung der Vorsitzenden des KER Zwickau. Herr Kettner, Leiter der Regionalstelle Zwickau der Sächsischen Bildungsagentur (SBAZ) teilt mit, dass zum Schuljahresbeginn noch Stellen besetzt werden konnten und Seiteneinsteiger qualifiziert werden, jedoch fehlt es weiterhin an ausgebildeten und qualifizierten Lehrkräften. Derzeit finden fortlaufend Einstellungen für die Schulen aller Schularten des Regionalstellenbereiches Zwickau statt. Im Rahmen eines besonderen Verfahrens werden geeignete Menschen mit entsprechenden Schul- und Berufsabschlüssen geprüft, doch nicht jeder, der glaubt Lehrer werden zu können und vielleicht einen Hochschulabschluss hat, kann in das Seiteneinsteigerprogramm aufgenommen werden, nach dessen Ende man als vollwertiger Lehrer gilt. Aus dem Studienabschluss müssen sich eine für den Einsatz mögliche Schulart und Unterrichtsfächer klar ableiten lassen. Der Leiter der Regionalstelle Zwickau räumt ein “… es ist eine äußerst schwierige Situation und wir befinden uns im Tal der Tränen …“. Weiterhin teilt er mit, es werden zu Beginn des Jahres 2018 weitere Einstellungen vorgenommen. Zusätzlich wird über das Angebot der Verbeamtung für neu einzustellende Lehrer nachgedacht - ob dies die Lösung ist bleibt, jedoch abzuwarten. Fazit: In den Naturwissenschaften, insbesondere im Oberschulbereich, werden große Versorgungslücken durch fehlende ausgebildete Lehrkräfte auftreten - davon gehen die Elternvertreter des Vorstandes des Kreiselternrates Zwickau aus. Danke, an alle vor Ort beteiligten Gesprächspartner! Hinweis: Ab 01.01.2018 heißt die Sächsische Bildungsagentur Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB), die Ansprechpartner bleiben vor Ort erhalten. Herzliche Grüße Doreen Urban-Kern Vorsitzende des KER Z



Schulversuch ERINA

Heute (23.11.2017) werden die Ergebnisse aus dem Schulversuch ERINA auf dem abschließenden Fachtag im Deutschen Gygiene-Museum Dresden vorgestellt. Die Projektleitung Landesarbeitsstelle Schule-Jugendhilfe Sachsen e.V. sowie die Erziehungswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig als wissenschaftliche Begleitung präsentieren die Ergebnisse des Schulversuchs. Zudem stellen die beteiligten Schulen die Ergebnisse ihrer Arbeit in Form eines Galierierundganges vor. Ergebnisse des Schulversuchs und Handlungsempfehlungen der wissenschaftlichen Begleitung finden Sie hier Der Schulversuch ERINA Teil 1 Der Schulversuch ERINA Teil 2 Erina startete zum Schuljahr 2012/13 und hat das Ziel, die gemeinsame Unterrichtung von Schülern mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf zu verbessern und weiterzuentwickeln. Dafür werden in vier Modellregionen Wege zur inklusiven Beschulung erprobt. Konkret werden dabei unter anderem an den Schulen lernzieldifferente Angebote erprobt und entwickelt sowie regionale Netzwerke aufgebaut. Unter lernzieldifferentem Unterricht wird verstanden, dass Schüler mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und Lernen an den Oberschulen unterrichtet werden können, jedoch nach individuellen Lehrplänen. Im Schulversuch erfolgreich erprobte Maßnahmen werden in die künftige Arbeit der Schulen zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention einfließen. Für Lehrer stehen dafür Planungsbeispiele für die Unterrichtsgestaltung sowie ein Leitfaden ,,Binnendifferenzierung und lernzieldifferenter Unterricht" unter www.schule.sachsen.de/lpdb zur Verfügung.


Der KER Z informiert

 

Pressemitteilung – „Trau dich“

Ein besonderer Eltern- und Informationsabend fand am 24.10.2017 in der Aids- Hilfe Westsachsen, in Zwickau statt.

Die Aids-Hilfe Westsachsen, der Kreiselternrat Zwickau (KER Z), die Regionalstelle (SBA) Zwickau, Vertreter bzw. Mitarbeiter des Landratsamtes Zwickau und Akteure sowie Beteiligte im Kinder- und Jugenddienst begrüßten Interessierte und mehr als 40 Elternvertreter in den Räumen der Aids- Hilfe am Georgenplatz zur Bundesweiten Initiative zur Prävention des sexuellen Kindesmissbrauchs. Nach einer großen Begrüßungsrunde und Kennenlernen der Ansprechpartner, konnte der Einstieg in das Thema Gefühle durch ein kleines Theaterstück des KER Z optimal gelingen. Die Beratungsstände wurden rege genutzt und Flyer und Informationsmaterial gern angenommen.

Ein zentrales Anliegen dieser Initiative ist es, Eltern zu informieren aber insbesondere Mädchen und Jungen über ihre Rechte aufzuklären, über sexuellen Missbrauch zu informieren, Unsicherheiten abzubauen und sie zu bestärken. Begleitend zur Initiative gibt es neben dem Kinderportal auch eine Webseite für Erwachsene. Diese richtet sich vornehmlich an Eltern, Fachkräfte und öffentliche Stellen.

Unter der Internetadresse www.trau-dich.de/multiplikatoren finden Sie alle Informationen rund um die Initiative.

Danke, an alle vor Ort Beteiligten Akteure für einen erfolgreichen Informationsabend. Insbesondere die Teamleiterin Edda Weiß und alle Netzwerkpartner waren von dieser Auftaktveranstaltung überwältigt.

Herzliche Grüße

Doreen Urban-Kern

 

Vorsitzende des KER Z


 

Pressemitteilung – „Komm auf Tour“

 

"Komm auf Tour – meine Stärken – meine Zukunft" konnte wiederholt vom 23.10.17-26.10.17 im Landkreis Zwickau, in der Muldentalhalle, in Wilkau-Haßlau stattfinden.
Unter der Schirmherrschaft der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, dem Projektträger SINUS (Köln), dem Zentralen Arbeitskreis Schule - Wirtschaft Landkreis Zwickau T. Böttger und S. Schuster-Häckel, des Landkreis Zwickau - Landratsamt, Bundesagentur für Arbeit ( Zwickau) und Arbeitskreis Schule Wirtschaft konnte das Projekt erlebnis- und handlungsorientierte Impulse für Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 und 8 der verschiedenen Schularten Stärkenorientiert stattfinden.
Kurz zu den Projektzielen: Der Erlebnisparcours lädt die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichen Stationen ein, spielerisch ihre Stärken zu entdecken, sich mit ihnen zu identifizieren und Interessen über Selbst- und Fremdbilder zu entwickeln. Frei nach dem Motto "Du kannst mehr, als Du bislang weißt. Probiere aus, was Dir Spaß macht, zuhause, in der Schule und im nächsten Praktikum".
Von diesem handlungsorientierten Angebot konnten sich am 25.10.17 auch die Eltern überzeugen. Denn die Sorgeberechtigten sind die ersten Ansprechpartner der Kinder in der Berufs- und Studienorientierung. Und daher war es dem Vorstand des Kreiselternrates Zwickau ein Bedürfnis die Eltern zum externen Elternabend zu informieren, sie einzubinden und daran teilhaben zulassen was ihre Kinder hier im Projekt erfahren und erleben tagsüber.
Es war für alle Eltern ein gelungener Abend mit guten Erlebnissen und erfolgreichen Gesprächen.
Danke, an alle am Projekt beteiligten Akteure und Netzwerkpartner.
 
Herzliche Grüße
Doreen Urban-Kern
Vorsitzende des KER Z
Mitglied des Arbeitskreis Schule-Wirtschaft

 

Moritz und Ali teilen

Am Freitag den 08.12.2017 wurde in der Aula des Alexander-von-Humboldt Gymnasiums in Werdau das Theaterstück „ Teilen schafft Zukunft“ uraufgeführt.

Ziel war es Kindern  und Jugendlichen  humanistische Werte zu vermitteln. Gerade auch in der Weihnachtszeit ist es wichtig zu teilen!
Viele Gäste folgten der Einladung, darunter waren auch der Oberbürgermeister der Stadt Werdau Herr Stefan Czarnecki und Schulleiter des Gymnasiums Herr Dr. Jörg Oettler.
Unter der Leitung von Doreen Urban-Kern wurde die Aufführung mit Musik und Tanz von den Kindern und Schülern der Grundschule, der Oberschule und vom Gymnasium

Werdau sowie dem Landkreis Zwickau untermalt.
Durch engagierte Eltern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen konnte dieses Projekt zusammen mit der Stadt Werdau ins Leben gerufen werden.
Unterstützt wurde das Theaterprojekt von der Medienakademie Thüringen Schauspiel- und Stuntschule und der berufsbildenden Schule für Wirtschaft und Soziales Altenburg. 

Danke an alle Beteiligten!

 

Doreen Urban-Kern          und         Frank Wenzel

KER Z/ LER Sachsen                        Mitteldeutscher Kinder- und Jugendtraum e.V. Thüringen

 


 

 

"Mirinda Zauberwind" - ein Musical  unter Kooperation und Elternbegleitung von Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen.

Und ich war mit Elternvertretern aus Mitteldeutschland zusammen vor Ort.

Herzliche Grüße aus Naumburg, liebe Grüße an alle Elternvertreter und BER Mitglieder- es war toll!!!

 

Kinder aus verschiedenen Schularten, Eltern aus anderen Regionen arbeiteten zusammen an einem Musical- wer wollte da nicht noch einmal träumen?!

 

Kurz zur Geschichte:

Dort, wo noch kein Mensch gewesen ist, dort ist das Elfenland. – Hier gibt es Wiesen, auf denen Blumen in hunderten von Farben leuchten. Im schönsten Teil des Elfenlandes lag das Heckenland. Und

mittendrin wohnten die Elfen mit ihrer Königin Lilia Abendtau. In Buchenhain wurde der zauberhafte Elfenstaub aus dem Blütennektar hergestellt, den viele bunte Schmetterlinge jeden Tag auf den Wiesen und Feldern des Heckenlandes sammelten.

Da gab es noch das große Buch der Elfen! Mirinda hat die vielen Kapitel über die fröhlichen Elfenzauber interessiert, die man besonders gut mit gelbem Elfenstaub aus Sonnenblumen machen kann. Doch im Schattenwald regierte die von allen Elfen und Schmetterlingen gefürchtete Lulú Morgenreif. Niemand konnte glauben, dass sie die jüngere Schwester der Elfen­ königin Lilia Abendtau war. Lulú war zwar auch eine wunderschöne Elfenfrau, aber irgend­ etwas war vor einigen Jahren geschehen, das sie zu der unheimlichen und schrecklichen Person gemacht hatte, die sie nun war...

 

Doreen Urban-Kern


Dresden - Sächsisches Staatsministerium für Kultus: Steffen P. Walther, Vorstandsmitglied des KreisElternRat Zwickau und Elternvertreter der Lehngrund Oberschule Glauchau, am 20.3.2017 einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des LandesBildungsRat Sachsen gewählt:

 

 

Bild:

Links: Prof. Dr. Lothar Ungerer

Rechts:  Kultusministerin Brunhild Kurth

Mitte: Steffen P. Walther

 

Pressemitteilung:

SMK - Sächsisches Staatsministerium für Kultus
22.03.2017

Schule | Bildung

Neuer Landesbildungsrat Sachsen gebildet

Für die neue Amtszeit des Landesbildungsrates vom 1. März 2017 bis zum 28. Februar 2019 fand am 20. März 2017 in Dresden die konstituierende Sitzung statt. Die Mitglieder des Landesbildungsrates wählten den Vertreter des Sächsischen Städte- und Gemeindetages, den Bürgermeister der Stadt Meerane, Professor Dr. Lothar Ungerer zu ihrem Vorsitzenden. Zu seinem Stellvertreter wurde Steffen P. Walther gewählt, der im Landesbildungsrat für den Landeselternrat den Bereich Mittel-/Oberschule vertritt. Für beide ist die Wahl eine Wiederwahl; für Professor Dr. Ungerer ist es die vierte Amtszeit als Vorsitzender (erstmals 2005); für Steffen P. Walther ist es die zweite Amtszeit als Stellvertreter.

Kultusministerin Brunhild Kurth und Staatssekretär Dr. Frank Pfeil würdigten zu dieser konstituierenden Sitzung den Landesbildungsrat als ein unabhängiges Beratungsgremium mit einem sehr hohen Sachverstand. Er sei wichtiger Teil der anerkannten Qualität des sächsischen Schulwesens.

Mitglieder des Landesbildungsrates (2017-2019) sind:

Frau Elke Koller - DGB/GEW -  Lehrer - Grundschule
Herr Michael Jung - Sächsischer Lehrerverband (SLV) im VBE - Lehrer - Oberschule
Frau Sabine Mehnert- DGB/GEW - Lehrer - Förderschule
Frau Katrin Killenberg - DGB/GEW - Lehrer - Gymnasium
Herr Oliver Bergner - Lehrerverband Berufliche Schulen (LVBS) - Lehrer - Berufsbildende Schule
Frau Doreen Stockmann - SLV im Verband Bildung und Erziehung (VBE) - Lehrer - Berufliche Vollzeitschule
Frau Katrin Fiebiger - LER - Grundschule
Frau Denise Schlevogt - LER – Förderschule
Herr Steffen P. Walther - LER - Oberschule
Frau Viola Jäger - LER - Gymnasien
Frau Katrin Linke - LER - Berufliche Vollzeitschule
Herr Moritz Schneider - LSR - Gymnasium
Frau Rosalie Hoppe - LSR - Oberschule
Herr Nico Schötz - LSR - Förderschule
Herr Bastian Dietrich - LSR - BSZ Vollzeit
Frau Jana Scholz - LSR - BSZ Teilzeit
Herr Prof. Dr. Martin Hartmann - Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst (SMWK) - Hochschullehrer
Herr Prof. Dr. Christian W. Glück - SMWK - Hochschullehrer
Frau Prof. Dr. Steffi Tollkühn - SMWK - Hochschullehrer
Frau Kerstin König - Industrie- und Handelskammer
Herr Dr. Olaf Richter - Handwerkskammer
Herr Jens Risse - Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Herr André Schnabel - Deutscher Gewerkschaftsbund
Herr Jens Rieth - Philologenverband
Frau Gabriele Mendt - Evangelisch-Lutherisches Landeskirchenamt Sachsen
Herr Bischöflicher Schulrat Christoph Bernhard - Katholische Kirche
Frau Katrin Filschke - Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen
Frau Fayina Koyfman - Jüdische  Gemeinde
Frau Yvonne Sommerfeld - Sächsischer Landkreistag
Herr BM Prof. Dr. Ungerer - Sächsischer Städte- und Gemeindetag
Herr René Jatzwauk - Sorbischer Schulverein
Herr Ordinariatsrat Wilfried Lenssen - Arbeitsgemeinschaft Schulen in freier Trägerschaft
Frau Dr. Jana Licht - Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz

Information zum Landesbildungsrat des Freistaates Sachsen:
Der Landesbildungsrat ist im Sächsischen Schulgesetz verankert. 
Er berät das Staatsministerium für Kultus bei Angelegenheiten von grundlegender Bedeutung für die Gestaltung des sächsischen Bildungswesens (Beratungsfunktion). Ferner ist er vor Erlass von Rechtsverordnungen des Kultusministeriums und zu Gesetzesentwürfen der Staatsregierung zum Schulwesen zu konsultieren (Anhörungsrecht). Weiterhin ist er berechtigt, dem Kultusministerium Vorschläge und Anregungen zu unterbreiten (Vorschlagsrecht). 
Dem Landesbildungsrat gehören 33 Vertreterinnen und Vertreter  von schulspezifischen Einrichtungen und Organisationen an. Er integriert alle Akteure des sächsischen Schulwesens und ist mit dieser Vielfalt ein Gremium von hoher Professionalität und Kompetenz. Mitglieder sind:

•    Je ein Vertreter der Lehrer aus dem Bereich der Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien, Berufsschulen, berufsbildenden Vollzeitschulen und allgemein bildenden Förderschulen; 
•    je ein Vertreter der Eltern aus dem Bereich der Grundschulen, Mittelschulen, Gymnasien, Berufsschulen, berufsbildenden Vollzeitschulen und allgemein bildenden Förderschulen; 
•    je ein Vertreter der Schüler aus dem Bereich der Mittelschulen, Gymnasien, Berufsschulen, berufsbildenden Vollzeitschulen und allgemein bildenden Förderschulen; 
•    je ein Vertreter der Hochschullehrer aus dem Bereich der Universitäten und Fachhochschulen; 
•    je ein Vertreter der Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie ein weiterer Vertreter der übrigen für die Berufsausbildung zuständigen Stellen; 
•    je ein Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes, des Deutschen Beamtenbundes und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft; 
•    je ein Vertreter der evangelischen Landeskirchen, der katholischen Kirche, des Landesverbandes Sachsen der jüdischen Gemeinden und ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen im Freistaat Sachsen; 
•    je ein Vertreter der kommunalen Landesverbände; 
•    ein Vertreter der Sorben im Freistaat Sachsen; 
•    ein Vertreter der Schulen in freier Trägerschaft; 
•    ein Vertreter des Staatsministeriums für Soziales. 

Die Berufung der Vertreterinnen und Vertreter erfolgt auf Vorschlag der jeweiligen Einrichtungen und Organisationen durch das Kultusministerium. Die Amtszeit dauert zwei Jahre.

 


didacta - die Bildungsmesse

14. - 18.02.2017

 

< Anke Vogelsang, stellv. Vorsitzende, als unsereVertreterin mir dabei.

 

Informationsstand des BundesElternRat >

 

 

 

 

 

 

 

  Der BundesElternRat stellt seine Themen vor.


„komm auf Tour“ 2016 – meine Stärken, meine Zukunft

Auch der Elternabend, mit 124 Elternvertreter war ein riesen Erfolg für alle Kooperationspartner von „komm auf Tour“.

Die Eltern erhielten einen Einblick vom Projekt und wurden motiviert und sensibilisiert, ihren Kindern positive Rückmeldungen zu Alltagsstärken zu geben.

Zusätzlich standen Unternehmen und Kooperationspartner für die Fragen der Sorgeberechtigten zur Verfügung. An den verschiedenen Ständen hatten die Besucher Ansprechpartner für alle ihre Fragen und Informationsmaterial gab es ausreichend.

Das Fazit der Elternvertreter: Dieses Projekt sollte fester Bestandteil der Schulkinder in Klasse 7 und 8 werden. Außerdem wäre es lohnenswert, diese Aktion nicht nur einmal im Schuljahr sondern zweimal anzubieten. Mehrere Schulklassen und Jugendliche würden dann im Landkreis davon profitieren.

Doreen Urban-Kern - Vorsitzende KER Z


,,komm auf Tour“ – meine Stärken, meine Zukunft

 

Ein Projekt zur Stärkenentdeckung, Berufsorientierung und Lebensplanung für Jugendliche findet wieder im Landkreis Zwickau statt. Dieses Projekt bindet ausbildende Betriebe, Schulklassen, Lehrkräfte und Eltern in Zusammenarbeit mit den regionalen Akteuren der Berufsorientierung ein.

Danke - den Akteuren des Freistaates Sachsen Sächsisches Ministerium für Kultus; dem Landratsamt Zwickau; der Schirmherrschaft Zentraler Arbeitskreis Schule-Wirtschaft Landkreis Zwickau, Vorsitzender Schule: Herr T. Böttger, Vorsitzende Wirtschaft: Frau Schuster-Häckel; der Agentur für Arbeit; derBundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung; der SBA – Zwickau und der Fa. Sinus, wird vertreten durch Frau U. Schmidt, für diesen wichtigen Beitrag für die Schüler/innen berufliche und persönliche Perspektiven zu entwickeln.

Seit Montag ist es wieder soweit gelebte Berufsorientierung durch Stärkenfindung für die jungen Schüler wird ermöglicht. Themen sind Z. B.: Berufsorientierung und Lebensplanung, insbesondere die Fragen: Was kann ich gut, was macht mir Spaß, mache ich gern, was interessiert mich?Hauptziel ist es die Informations-, Entscheidungs- und Handlungskompetenz Jugendlicher für die Gestaltung ihres Berufes, des eigenen Lebens zu stärken und die Eltern, Sorgeberechtigten, Mütter und Väter für die Stärken ihrer Kinder zu sensibilisieren und über die Stärkeneinschätzungen zu motivieren.Die Parcoursdurchlauftermine sind bis Donnerstag festgelegt.

Doreen Urban-Kern Vorsitzende des KER Z


Abschlusstag - Feedback "komm auf Tour" - 2015

 

Der KER Z informiert:

auch an diesem letzten Tag nutzten Schüler /innen der Klassen 7 das Angebot zur Berufsorientierung und Lebensplanung. Alle Teilnehmer hatten sichtlich Spaß und Freude und die Sichtbarkeit der Alltagsstärken sind nun Impulse zur Orientierung der Berufswahlentscheidung. Es ist festzustellen: 12 von 14 Schulen konnten dieses Projekt für ihre Jugendlichen anbieten. Dabei organisierte das Landratsamt Zwickau zusätzlich den Schülertransport. Herzlichen Dank dafür. Insgesamt war der gemeinsame positive Fokus von "komm auf Tour" die Verbesserung der Netzwerkarbeit, ein gemeinsames Zusammenarbeiten auf Augenhöhe, Elternarbeit mal anders, Schülerstärken wurden durch Praxisnahe Arbeitsbeispiele ermöglicht, und optimale Organisation dieses Projektes in allen Bereichen. Natürlich wünschen sich alle Akteure, Koordinatoren, Eltern und Schüler im nächsten Jahr eine Projektfortführung. Denn solche regionalen Maßnahmen stärken die Entscheidungs- und Handlungskompetenzen der Jugendlichen in der Gestaltung des Berufs- und Lebensraum für unsere Gesellschaft.

Danke an die Mitwirkenden Institutionen:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Aidshilfe Westsachsen e. V., Agentur für Arbeit Zwickau, BIZ Zwickau, Agentur Sinus , Büro für Kommunikation GmbH, Landratsamt Zwickau , Landkreis Zwickau, Arbeitskreis Schule Wirtschaft Landkreis Zwickau (AK Schule Wirtschaft Z), Jugendamt Zwickau, Sächsische Bildungsagentur Zwickau (SBA), Kreiselternrat Zwickau (KER Z), Peppermint Holding GmbH, FAB e.V. Crimmitschau, Handwerkskammer Chemnitz, IHK Chemnitz, Regionalkammer Zwickau, Malerwerkstätten Heinrich Schmid GmbH & Co KG, und weitere

Doreen Urban-Kern, Vorsitzende des Kreiselternrates Zwickauer Land (KER Z)

 


Der KER Z informiert:

 

mehr als 90 Eltern waren zu Gast im Elternabend "komm auf Tour".

Alle interessierten Sorgeberechtigten, aus den verschiedensten Schularten, konnten sich einen Überblick verschaffen, wie im interaktiven Angebot zur Berufsorientierung und Lebensplanung in diesem Projekt sichtbar wird: welche Stärken das eigene Kind hat. Insbesondere Eltern und Sorgeberechtigte sind die ersten "Berufsberater" für Jugendliche, daher war es den Koordinatoren und Akteuren von "komm auf Tour" ein besonderes Bedürfnis auch diese Personengruppe anzusprechen.

Alle interessierten nutzten rege die Gespräche mit:

Agentur für Arbeit - Frau Pohl und Frau Teicher, Kreiselternrat Zwickau- Frau Urban-Kern, Deutsche Bahn- Frau Zwanziger, Landratsamt Zwickau - Frau Vorratz, BZfgA - Frau Schmidt und allen weiteren Mitgliedern des Arbeitskreis Schule Wirtschaft.

Danke an alle Organisatoren und Teilnehmer/innen für einen gelungen und "Stärkenorientierenden" Abend.

Doreen Urban-Kern


 

 

Komm auf Tour - Pressegespräch

im Pressegespräch mit den Akteuren von "Komm auf Tour" des Landratsamtes Zwickau - Erste Beigeordnete Frau Hölzel, Sprecher der SBA - Herr Schubert, Vertreterin der BzgA - Frau Schmidt, Sprecher der Agentur für Arbeit - Herr Praße wurde deutlich, dass Alltagsstärken für die spätere Berufswahl von hoher Wichtigkeit sind. Eine zusätzliche Information zum Pressegespräch wird nachgereicht.

Gemeinsam konnten die Stationen von den Klassen 7 und 8 aus Crimmitschau und Glauchau ausprobiert werden. So z.B. der Zeittunnel, indem der Grundriss einer Wohnung im Fokus steht und kleine Aufgaben wie: Pflege von Pflanzen, Wohnungseinrichtung organisieren und Dekorieren und stylen. Auch Fragen wie Vorher - Nachher Entscheidungen anhand von Bildern und dementsprechende Begründungen waren hier Kompetenzen welche abgefragt und diskutiert wurden.

Dieser Tag war für alle Beteiligten eine Bereicherung.

Doreen Urban-Kern


CHANCENSPIEGEL > Bildungschancen stark abhängig von sozialer Herkunft und Wohnort

zum Chancenspiegel

 

Auszug >>> Chancengerechtigkeit schwankt innerhalb der Bundesländer ... in Sachsen bezogen auf Schüler mit Abitur / Fachabitur: 44,7 Prozent schaffen landesweit den Abschluss - aber nach Wohnort schwankt es zwischen 32 und 63 Prozent. Nachholbedarf für Ganztagsangebote: "der insgesamt langsame Ausbau deckt bei Weitem nicht die Nachfrage der Eltern", belegt die Studie, obwohl diese Schulform die mit den größten Chancen für Bildungsgerechtigkeit ist. Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann-Stiftung, fordert: "Ein Rechtsanspruch wäre der entscheidende Hebel, damit genügend Ganztagsschulen eingerichtet und bessere Konzepte entwickelt werden".

im Bild von links: Doreen Urban-Kern, Walter Kämpfer

Verabschiedung des Leiters der Regionalstelle Zwickau

Am 02.02.15 wurde Herr Walter Kämpfer, Leiter der SBA Zwickau, nach 40 Jahren Tätigkeit als Lehrer und in der Schulaufsicht in Sachsen, im Zwickauer Rathaus, verabschiedet.

Er war stets ein guter und kompetenter Ansprechpartner für alle Schulen im Zwickauer Landkreis und im Vogtlandkreis. Immer konnte man mit Herrn Kämpfer ein konstruktives Gespräch auf Augenhöhe führen. Diese Tugend wusste auch die Staatsministerin Frau Kurth zu würdigen.

Für alle Anwesenden war es ein emotionaler und berührender Nachmittag, welcher von „Guten Taten und Worten“ sowie vieler Zitate geprägt war. Auch für uns Elternvertreter des Kreiselternrates Zwickau war Herr Kämpfer Wegbegleiter und Berater in vielen Elternangelegenheiten. Er wird uns fehlen. Wir wünschen ihm Gesundheit und Wohlergehen in seinem verdienten Ruhestand und hoffen auf einen baldigen neuen verlässlichen Ansprechpartner.

Doreen Urban-Kern - Vorsitzende des Kreiselternrates Zwickau


Ein gutes Bundesteilhabegesetz jetzt! - Oranienburg, 20.Januar 2015

Anlässlich der 6. Sitzung der Arbeitsgruppe Bundesteilhabegesetz im Bundesministerium für Arbeit und Soziales fordert der Bundeselternrat ein Bundesteilhabegesetz, das neben der inhaltlichen Reform der Eingliederungshilfe auch die Finanzierung dieser Maßnahme in den Blick nimmt. So ist es für den Bundeselternrat unverzichtbar, weiterhin auf die zweckentsprechende Verwendung der im Rahmen des Bundesteilhabegesetzes vorgesehenen finanziellen Mittel zu bestehen!

Aus der Sicht des Bundeselternrates ist die Neuregelung der Eingliederungshilfe eine der wichtigsten Voraussetzungen für die Umsetzung der Inklusion in der Schule. Die Teilhabe von Kindern mit einer drohenden oder festgestellten Behinderung am deutschen Bildungssystem ist oft nur durch die Unterstützung durch die sogenannte Schulbegleitung oder Schulassistenz durchführbar. In der Umsetzung dieser Maßnahme bestehen aber gerade für Eltern und ihre Kinder große Barrieren:

• So bedarf es einer großen Beharrlichkeit, diesen Anspruch auf Unterstützung gegenüber dem Leistungsträger durchzusetzen, da diese auf Grund ihrer aktuellen Haushaltslage und aus Mangel an qualifizierten Bewerbern sich häufig gar nicht mehr in der Lage sehen, die Einzelfallhilfe in ausreichendem Maß für den Bereich Bildung zur Verfügung zu stellen.

• Die gesetzlichen Regelungen zur Umsetzung der Einzelfallhilfe, also die formale Bindung der Maßnahme an das einzelne Kind,  führt im schulischen Alltag zu der Vorgabe, das die Hilfe nicht an die systemischen Anforderungen angepasst werden kann. Zudem sind unbefristete Arbeitsverhältnisse für Einzelfallhelfer unter dieser Vorgabe nicht umsetzbar. Im Gegenzug darf aber das Individualrecht aller Kinder auf Unterstützung nicht in Frage gestellt werden.

• Eltern werden durch die verschiedenen Möglichkeiten der Beantragung zusätzlich zu den Belastungen durch die Betreuung und die Erziehung ihrer besonderen Kinder verunsichert und aufgerieben. Eltern wünschen sich hier die Unterstützung durch eine unabhängige Beratung!

Die Bundesrepublik  hat sich mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention zur Inklusion als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe bekannt. Der Bundeselternrat fordert daher alle Verantwortlichen auf  der Bundes-, der Landes- und der kommunalen Ebene auf, mit dem Bundesteilhabegesetz praxistaugliche Rahmenbedingungen zu schaffen. So erwarten die Eltern, dass die Koalitionspartner an dem im Koalitionspapier hergestellten Zusammenhang  zwischen der Entlastung der Kommunen und dem neuen Bundesteilhabegesetz festhalten, um dem Bundesteilhabegesetz seine Entfaltungskraft hinsichtlich der Qualität, der Verbindlichkeit  und der Barrierefreiheit (örtlich-räumlich als auch sozial) zu sichern!

Im Interesse aller Kinder erwarten wir vom Gesetzgeber, dass dieser seiner gesamtstaatlichen Verantwortung gerecht wird und die große Chance ergreift, die mit der Schaffung eines modernen Bundesteilhabegesetzes jetzt gegeben ist.


BVG stärkt demokratisches Mitentscheidungsrecht der Kommunen bei der Schulnetzplanung >http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2014/bvg14-113.html?nn=5399828

 

 
Selbstverwaltungsgarantie erfordert Mitentscheidungsrecht der kreisangehörigen Gemeinden bei der Standortplanung für Grund- und Hauptschulen Pressemitteilung Nr. 113/2014 vom 11. Dezember 2014
 
Beschluss vom 19. November 2014 2 BvL 2/13
Eine Schulnetzplanung auf Kreisebene, die die Schließung von Grund- oder Hauptschulen ohne wirksames Mitentscheidungsrecht kreisangehöriger Gemeinden ermöglicht, verstößt gegen die Garantie kommunaler Selbstverwaltung. Dies hat der Zweite Senat des Bundesverfassungsgerichts mit heute veröffentlichtem Beschluss entschieden und eine Vorschrift des sächsischen Schulgesetzes teilweise für verfassungswidrig erklärt. Das kommunale Selbstverwaltungsrecht umfasst die Schulträgerschaft für die - der Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht dienenden - Grund- und Hauptschulen. Eine „Hochzonung“ der Schulnetzplanung auf die Kreisebene ist mit Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG jedenfalls nur dann vereinbar, wenn den kreisangehörigen Gemeinden ein wirksames Mitentscheidungsrecht eingeräumt wird.

Sachverhalt und Verfahrensgang:

§ 23a des sächsischen Schulgesetzes (SchulG) weist den kreisfreien Städten und den Landkreisen für ihr Gebiet die Aufgabe einer Schulnetzplanung zu. Die Schulnetzpläne werden „im Benehmen“ mit den kreisangehörigen Gemeinden aufgestellt; sie weisen Schulstandorte sowie den mittel- und langfristigen Schulbedarf aus. Klägerin des Ausgangsverfahrens ist die kreisangehörige Stadt S. Sie wendet sich gegen einen Bescheid des Sächsischen Staatsministeriums für Kultus vom 20. Dezember 2010, mit dem der für die Jahre 2010 bis 2015 fortgeschriebene Schulnetzplan genehmigt wurde. In diesem ist die Schließung der von der Stadt S. getragenen Mittelschule vorgesehen. Die Stadt S. sieht sich durch die Hochzonung der Schulnetzplanung auf die Kreisebene in ihrem Recht auf Selbstverwaltung verletzt. Das Verwaltungsgericht Dresden hat das Verfahren ausgesetzt und dem Bundesverfassungsgericht vorgelegt.

Wesentliche Erwägungen des Senats: § 23a Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 Satz 1 SchulG ist mit Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG unvereinbar.

1. a) Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG sichert den Gemeinden einen grundsätzlich alle Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft umfassenden Aufgabenbereich und vermittelt hierin die Befugnis zur eigenverantwortlichen Führung der Geschäfte. Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts umfasst dies solche Aufgaben, die das Zusammenleben und -wohnen der Menschen vor Ort betreffen oder einen spezifischen Bezug darauf haben. Daraus erwächst kein ein für alle Mal feststehender Aufgabenkreis, weil sich die örtlichen Bezüge einer Angelegenheit mit ihren sozialen, wirtschaftlichen oder technischen Rahmenbedingungen wandeln.

b) Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG garantiert die kommunale Selbstverwaltung „im Rahmen der Gesetze”. Bei der somit gebotenen gesetzlichen Ausgestaltung steht dem Gesetzgeber jedoch keine unbegrenzte Gestaltungsfreiheit zu.

aa) Die Garantie der kommunalen Selbstverwaltung ist Ausdruck der grundgesetzlichen Entscheidung für eine dezentral organisierte und bürgerschaftlich getragene Verwaltung. Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG fordert für die örtliche Ebene insofern eine mit wirklicher Verantwortlichkeit ausgestattete Einrichtung der Selbstverwaltung, die den Bürgern eine effektive Mitwirkung an den Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft ermöglicht. Dies bezieht sich nicht auf die individuelle Gemeinde, sondern ist abstrakt-generell zu verstehen. Vor diesem Hintergrund kommt es nicht darauf an, ob die Verwaltungskraft einer Gemeinde für die Bewältigung der Aufgabe tatsächlich ausreicht; entscheidend ist eine typisierende Betrachtung. Auch die Finanzkraft einzelner Gemeinden hat auf die Bestimmung der Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft grundsätzlich keinen Einfluss. Vielmehr muss der Staat den Gemeinden gegebenenfalls die Mittel zur Verfügung stellen, die sie zur Erfüllung ihrer Aufgaben benötigen.

bb) Gesetzliche Regelungen, die den Gemeinden Aufgaben entziehen, sind auf ihre Vereinbarkeit mit dem grundsätzlichen Zuständigkeitsvorrang zugunsten der Kommunen zu prüfen, wenn sie Bezüge zu den Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft aufweisen. Die Einschätzungsprärogative des Gesetzgebers ist dabei umso enger und die verfassungsgerichtliche Kontrolle umso intensiver, je mehr die Selbstverwaltungsgarantie der Gemeinden als Folge der gesetzlichen Regelung an Substanz verliert. Die widerstreitenden Belange der Verwaltungseffizienz und Bürgernähe hat der Gesetzgeber in einen vertretbaren Ausgleich zu bringen. Trotz örtlicher Bezüge ist es nicht ausgeschlossen, dass eine Aufgabe, die einzelne größere Gemeinden in einem Landkreis auf örtlicher Ebene zu erfüllen vermögen, für andere Teile des Landkreises nur überörtlich erfüllbar ist.

Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG konstituiert ein Regel-Ausnahmeverhältnis, wonach der Gesetzgeber den Gemeinden örtliche Aufgaben nur aus Gründen des Gemeinwohls entziehen darf, vor allem, wenn anders die ordnungsgemäße Aufgabenerfüllung nicht sicherzustellen wäre. Das bloße Ziel der Verwaltungsvereinfachung oder der Zuständigkeitskonzentration scheidet als Rechtfertigung eines Aufgabenentzugs aus; denn dies zielte ausschließlich auf die Beseitigung eines Umstandes, der gerade durch die vom Grundgesetz gewollte dezentrale Aufgabenansiedlung bedingt wird. Gründe der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit der öffentlichen Verwaltung rechtfertigen eine „Hochzonung“ erst, wenn ein Belassen der Aufgabe bei den Gemeinden zu einem unverhältnismäßigen Kostenanstieg führen würde.

c) Werden Aufgaben mit relevanter kommunaler Bedeutung auf eine andere staatliche Ebene verlagert, kann sich aus dem - auf Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG übertragbaren - Gedanken des Rechtsgüterschutzes durch Verfahren ein Mitwirkungsrecht der betroffenen Kommunen ergeben. Die Beteiligung ist umso wirksamer auszugestalten, je gewichtiger das berührte Gemeindeinteresse ist.

2. Nach diesen Maßstäben ist § 23a Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 Satz 1 SchulG verfassungswidrig, da er das Selbstverwaltungsrecht der kreisangehörigen Gemeinden nicht hinreichend berücksichtigt.

a) Die Trägerschaft der Gemeinden für die Schulen, die ausschließlich der Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht dienen (Grund- und Hauptschulen), entspricht der überkommenen Zuständigkeitsverteilung im Schulwesen und wird von Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG geschützt.

aa) Es handelt sich um eine Angelegenheit der örtlichen Gemeinschaft, weil die grundsätzlich für alle Kinder vorgeschriebene Schulpflicht jedenfalls den Besuch der Grund- und Hauptschule verlangt. Die Schulträgerschaft der Gemeinden erstreckt sich auf die äußeren Schulangelegenheiten. Im Gegensatz zu den dem Staat zugewiesenen inneren Schulangelegenheiten, die sämtliche Bildungs- und Erziehungsfragen betreffen, rechnen hierzu die räumlich-sächlichen Voraussetzungen der Beschulung einschließlich Errichtung, Änderung und Aufhebung von Schulen, deren Verwaltung sowie die Beschaffung und Bereitstellung der Lernmittel.

bb) Der in Art. 7 Abs. 5 GG verwendete, heute kaum noch gebräuchliche Begriff „Volksschule“ umfasst sowohl die Grundschule als auch die Hauptschule. Schulorganisatorische Entscheidungen wie die Zusammenlegung von Haupt- und Realschulen zu Mittel-, Regel- oder Gesamtschulen lösen die Hauptschule aus der „Volksschule“ in diesem Sinne nicht heraus. Zwar überlässt das Grundgesetz dem Gesetzgeber weitgehend die Entscheidung darüber, welche Schulformen er einführen will. Die in Art. 7 Abs. 5 GG enthaltene Wertentscheidung hat er jedoch ebenso zu beachten wie die verfassungsrechtliche Rolle der Gemeinden bei der Schulträgerschaft.

cc) Der Zuordnung der Schulträgerschaft für Grund- und Hauptschulen zu den Gemeinden steht nicht entgegen, dass manche nicht mehr über ein ausreichendes Schüleraufkommen für eine eigene Grund- oder Hauptschule verfügen. Genügen Leistungsfähigkeit und Verwaltungskraft einer Gemeinde nicht, gewährleistet Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG jedoch das Recht, diese Aufgabe in kommunaler Zusammenarbeit zu erfüllen, bevor sie der Staat an sich zieht.

b) Die Zuweisung der Schulnetzplanung an die Kreisebene durch § 23a Abs. 1 Satz 1 SchulG greift in die durch Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG geschützte Befugnis der Gemeinden ein, die Schulträgerschaft der Grund- und Hauptschulen in eigener Verantwortung wahrzunehmen. Nach § 23a Abs. 5 SchulG können Statusentscheidungen über Schulen - wie die Aufhebung oder der Entzug der staatlichen Mitwirkung - nur auf der Grundlage eines staatlich genehmigten Schulnetzplans erfolgen. Dem Schulträger verbleibt lediglich die Möglichkeit, seine Vorstellungen in dem von anderer Stelle durchzuführenden Planungsverfahren geltend zu machen.

c) Hinreichende Gründe für die Hochzonung der Schulnetzplanung auf die Kreisebene folgen weder aus der staatlichen Schulaufsicht noch lassen sie sich der Gesetzesbegründung entnehmen.

aa) Die staatliche Schulhoheit nach Art. 7 Abs. 1 GG ist nicht als Gegensatz zwischen Staat und Gemeinden zu verstehen, sondern in Abgrenzung zur ursprünglich kirchlichen Vormachtstellung im Schulwesen. Länder und Gemeinden üben - jedenfalls bei den äußeren Schulangelegenheiten - die Schulaufsicht gemeinsam aus und sind dabei zum Zusammenwirken verpflichtet. Das Spannungsverhältnis zwischen Art. 7 Abs. 1 und Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG ist dahin aufzulösen, dass den Gemeinden die Wahrnehmung der äußeren Schulangelegenheiten zusteht, soweit diese mit den vom Staat allgemein festgelegten Zielen für die Ausgestaltung des Schulwesens vereinbar ist. Gesetzliche Anforderungen, etwa Vorgaben von Mindestzahlen, kann der Staat festsetzen und im Wege der Rechtsaufsicht ebenso durchsetzen wie die ordnungsgemäße Erledigung der mit der Schulträgerschaft verbundenen Aufgaben. Erfüllt eine Gemeinde jedoch die allgemeinen schulrechtlichen Vorgaben für den Betrieb einer Grund- oder Hauptschule, garantiert ihr Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG bei der Schulnetzplanung jedenfalls ein wirksames Mitentscheidungsrecht.

bb) Andere Gründe, die eine Hochzonung der Schulnetzplanung für Grund- oder Hauptschulen rechtfertigen könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. Der in der Gesetzesbegründung angeführte Befund, dass die Gemeinden überwiegend davon abgesehen hätten, Schulnetzpläne aufzustellen, belegt nur, dass sie diese Aufgabe nicht wahrgenommen haben, lässt aber nicht den Schluss zu, dass sie dazu nicht in der Lage wären. Insofern handelt es sich bei der behaupteten Überforderung der Gemeinden allenfalls um eine Effizienzüberlegung, die es für sich genommen jedenfalls nicht rechtfertigt, die Schulnetzplanung allen kreisangehörigen Gemeinden unterschiedslos zu entziehen. Ebenso wenig dienen unterbliebene Entscheidungen der Gemeinden über Schulschließungen als Beleg für die Erforderlichkeit der Hochzonung, solange dem Freistaat Sachsen mit der Aufsicht ausreichend Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um die Beachtung der gesetzlichen Anforderungen zur Aufrechterhaltung eines ordnungsgemäßen und gesetzeskonformen Schulbetriebs sicherzustellen.

3. Eine Schulnetzplanung auf Kreisebene für die Grund- und Mittelschulen ist mit Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG nach alledem nur vereinbar, wenn sie den kreisangehörigen Gemeinden ein wirksames Mitentscheidungsrecht einräumt. Das in § 23a Abs. 3 Satz 1 SchulG vorgesehene Benehmenserfordernis reicht insoweit nicht aus, da es keine materielle Rechtsposition des beteiligten Trägers öffentlicher Belange begründet. Das Benehmen soll im Regelfall ausschließlich die Entscheidungsgrundlage verbessern, erfordert allerdings keine Einigung der beteiligten Verwaltungsträger. Im Falle der kommunalen Schulträgerschaft geht es hingegen nicht nur um öffentliche Belange, sondern auch um das subjektive Recht aus Art. 28 Abs. 2 Satz 1 GG. Daher sind den Gemeinden für die Beteiligung an einer Schulnetzplanung auf Kreisebene zumindest Mitentscheidungsbefugnisse einzuräumen, wie sie etwa für das Einvernehmen kennzeichnend sind. Das schließt nicht aus, dass ihre Mitwirkung rechtlich gebunden wird oder dass sie bei einer rechtswidrigen Verweigerung auch durch die Aufsichtsbehörde ersetzt werden kann.

Am 3.12.2016 hat der LER für die Schuljahre 2016/17 und 2017/18 gewählt:

Unsere Mitglieder sind Doreen Urban-Kern (Gymnasien), Steffen P. Walther (Mittelschulen) und Nicole Hofmann-Claus (Grundschulen). Für die sächsische Vertretung im Bundeselternrat wurden bestätigt Doreen Urban-Kern und Anke Vogelsang. Zudem vertritt Anke Vogelsang den KER im LER Ausschuss FKE. Steffen P. Walther wurde dem Kultusministerium wieder zur Berufung in den LandesBildungsRat vorgeschlagen und vertritt die SBA Zwickau im LER Vorstand.

Leider können wir hier keine Fotos veröffentlichen, da der neue LER Vorsitzende Michael Becker die Veröffentlichung von Fotos der Wahlveranstaltung nicht genehmigt.

Mit Hauchdünner Mehrheit haben sich die Wähler im LER gegen das Konzept unseres Wunschkandidaten entschieden: Für Demokratie im LER > Präsentation > Statement


Pressemitteilung der LandesElternVertretungen Mitteldeutschland´s

Entwurzelte Kinder als Ergebnis verfehlter Bildungspolitik Mitteldeutschlands

Landeselternvertretungen Mitteldeutschlands fordern Richtungsänderung

Die Landeselternvertretungen Mitteldeutschlands trafen sich am 19./20.08.2016 anlässlich des 25jährigen Bestehens der Mitwirkungsgremien. Kritisch stellten die Vertreterinnen und Vertreter fest, dass Mitwirkung im Sinne von Mitgestalten nicht den Stellenwert genießt, den diese in einer Demokratie bräuchte.

"Die über viele Jahre ausgesprochenen Mahnungen wurden oftmals ignoriert", so Peter Lorenz, der sächsische Vorsitzende der Landeselternvertretung. Dabei müssen die Probleme ernst genommen werden, die sich durch die Entvölkerung ganzer Landstriche, durch den demografischen Wandel und die sich ständig wandelnden Herausforderungen einer globalisierten Welt ergeben.

Politisch wurden die Bildungssysteme zwar den Verwaltungsstrukturen mit Sicht auf diese Veränderungen angepasst, jedoch gingen sie häufig an den Bedürfnissen unserer kleinsten Mitbürger vorbei. Die Schließung kleinerer Schulen, speziell im ländlichen Raum, führte zu einer massiven sozialen Entwurzelung der Kinder. Daraus entstanden weitere Probleme. Ein großer Teil der Kinder verbringt einen nicht geringen Teil seiner Schulzeit in Bus und Bahn und nicht wie erforderlich in der Schule. So sind An- und Abfahrtszeiten von jeweils über einer Stunde keine Seltenheit.  In mancher ländlicher Region brach mit Schließung der Schule das letzte kulturelle Zentrum weg und damit auch ein Zentrum der sozialen Verwurzelung.

Ein weiteres Problem stellt der Lehrermangel dar, beraubt er doch manche Klasse der wichtigen Bezugsperson, gerade im Grundschulbereich. "Der heutige Lehrermangel war seit vielen Jahren absehbar und wir haben immer wieder darauf hingewiesen." - so Thomas Jaeger, Vorsitzender des Landeselternrates Sachsen-Anhalt.

Die Elternvertreter sind sich darin einig, das unseren Kindern so nicht die bestmöglichen Chancen für das Arbeitsleben eröffnet werden.

Seit 25 Jahren wirken Eltern in Mitteldeutschland an der Gestaltung von Bildung mit. Wirksam zu sein heißt mitzugestalten. Wir wollen kein demokratisches Feigenblatt sein, sondern als ernsthafter Partner an der Gestaltung der Bildungslandschaft in unseren Bundesländern wahrgenommen werden.

Interessierte Eltern erreichen den LandesElternRat Sachsen bei Fragen unter: www.landeselternrat-sachsen.de und 0351/5634732.


Wir waren dabei am

29. November 2014, im Bildungs- und Technologiezentrum der Handwerkskammer Leipzig, Borsdorf zur

Der neue Vorstand des LandesElternRates Sachsen.

LER-Vollversammlung "Wahl des neuen Landeselternrates" Nr. 112

Unsere Delegierten nehmen auf Landesebene die Interessen des Kreiselternrates wahr.

Unsere gewählten Delegierten sind für: Grundschulen > Daniel Gaube, Oberschulen > Steffen P. Walther, Gymnasien > Doreen Urban-Kern, Förderschulen > Thomas Klug.

Von den Delegierten aus dem Bereich der SBA Zwickau wurden als Mitglieder in den LandesElternRat gewählt: Doreen Urban-Kern, Thomas Klug, Steffen P. Walther.

Der KreisElternRat Zwickau gratuliert dem neuen LER ganz herzlich!

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Die Delegierten und stellv. Delegierten in den BundesElternRat.

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Die dem SMK vorgeschlagenen Mitglieder und stellv. Mitglieder für den LandesBildungsRat.                            > > >


Herbstplenartagung des Bundeselternrates (BER)

 

 
Vom 21.11.2014 bis 23.11.2014 trafen sich die Delegierten der Landeselternvertretungen  in Potsdam zu den Themen:  „Umgang miteinander – Gewaltprävention“  und Wahl des Vorsitzenden und Stellvertreter des BER.
                                 
Die Vorträge aus den verschiedenen Institutionen waren:
Universität Potsdam „Gewalt an Schulen – Bestandsaufnahmen“,  Staatsanwaltschaft Erfurt „Rechts- und Handlungssicherheit“  und Deutsche gesetzliche Unfallversicherung  „ Sexueller Kindesmissbrauch – Schulen als Aktionsfeld der Prävention“. Im Ergebnis wurde deutlich: alle Formen von Gewalt, sowohl physisch als auch psychisch, beeinträchtigen das Aufwachsen unserer Kinder in erheblichem Maße. Familien, Kitas, Schulen und öffentliche Institutionen haben eine besondere Verpflichtung, für Schutz und Hilfe zu sorgen. Dabei ist respektvoller Umgang miteinander entscheidend. Gewaltprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.  Dies gelingt nur in einer Kultur der Anerkennung und Unterstützung – hinschauen und handeln!
 
Forderungen:
Gewaltprävention muss in Elternhaus und Kita beginnen und verbindlich sowie kontinuierlich im Schul- und Berufsabschluss durchgeführt werden Lehr- und Fachkräfte müssen in die Lage versetzt werden, Gewalt zu erkennen und dieser zeitnah entgegen wirken Die besondere Gefährdung von behinderten Menschen muss in den Blick genommen werden Eltern Kinder, Jugendliche und Schulleitungen müssen altersgerechten Zugang zu Informationen, Hilfen und Angeboten zum Kompetenzerwerb erhalten. Dafür brauchen wir regionale Netzwerke. Als Grundlage der Gewaltprävention müssen Werte wie Toleranz und gegenseitige Achtung vermittelt werden. Alle Erwachsenen müssen hier von Vorbild sein. Schulen, Jugendämter und andere staatl. Institutionen müssen stärker kooperieren Schulsozialarbeiter müssen als wichtige Schnittstelle an allen Schulen präsent sein.
 
Als neuer Vorsitzender wurde Michael Töpler (NRW) mit großer Mehrheit gewählt. Der Bundeselternrat ist die Arbeitsgemeinschaft der Elternvertretungen in den Bundesländern.  Er unterstützt die Elternvertreter in den Ländern bei der Mitwirkung in der Schule und koordiniert die Elternmitwirkung auf Bundesebene. Der BER hält im Rahmen seiner länderübergreifenden Aufgaben engen Kontakt zu Ministerien, Institutionen und Verbänden, um den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule zu fördern und in Übereinstimmung mit Artikel 6 des Grundgesetzes die Rechte der Eltern zu wahren. 
 
Doreen Urban-Kern 
Vorstandsmitglied des LER Sachsen, Delegierte in den BER

04.11.2013

Kreiselternrat Zwickau unterstützt den Vorstoß des Landeselternrates zur kostenlosen Schülerbeförderung

Die Mehrheit der Kreisräte im Landkreis Zwickau lehnen es ab die Kosten der notwendigen Schülerbeförderung vollumfänglich zu übernehmen, was aufgrund der Haushaltslage nachvollziehbar ist. Was nicht nachvollziehbar ist, ist die Tatsache, dass diese Kreisräte es nicht für notwendig erachten, den Landrat zu beauftragen, die erforderlichen Mittel aus dem Landeshaushalt zu fordern.

Daher sehen wir als einzigen Weg zur Realisierung einer kostenlosen Schülerbeförderung einen Volksantrag. Die kostenlose Schülerbeförderung macht sich nicht nur wegen der in der Verfassung stehenden Lernmittelfreiheit, wozu in unseren Augen auch der Schulweg gehört, notwendig, sondern wir könnten damit auch die Abwanderung junger Menschen aus den ländlichen Gegenden bei Lehr- bzw. Ausbildungsbeginn reduzieren.

Es geht es den Eltern nicht ausschließlich darum, den Weg zur Schule und wieder nach Hause kostenlos zu erreichen, auch müssen kreisübergreifende, sachsenweite Regeln über die Beförderungsbedingungen getroffen werden, die einen sicheren und altersgerechten Schulweg definieren. Hierbei sind, unabhängig der Beförderungsart und Weise maximale Schulwegzeiten von 60 min inklusive aller Umsteige-, Warte-, Fußweg- oder Busfahrzeiten zu berücksichtigen. Auch dürfen regelmäßig reine Busfahrzeiten für Grundschüler nicht 30 min und für Schüler weiterführender Schulen nicht 45 min zur nächstgelegenen, aufnahmefähigen und geeigneten Schule bzw. nach Hause übersteigen.

Den Eltern ist es bewusst, dass die berechtigten Forderungen ihren Preis haben. Um vor allem berufstätige Eltern und Familien zu unterstützen, muss es zukünftig jedem Schüler ermöglicht werden, unabhängig vom Einkommen und der sozialen Herkunft der Eltern, sowohl am Schulleben, den Ganztagsangeboten und Arbeitsgemeinschaften, als auch an Praktika, Sportvereinen oder regionalem Vereinsleben teilhaben zu können. Dazu braucht es zukünftig wesentlich mehr Engagement und finanzielle Beteiligung der Eltern, denn Voraussetzung für die  infrastrukturelle Weiterentwicklung der Angebote, ist die regionale Mobilität. Dass Eltern heute oft nicht mehr in der Lage sind beides zu finanzieren, kann sich jeder selbst ausmalen. Bildung darf in unserer reichen Gesellschaft nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen!


 

 

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